Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Das Grüne Band in Deutschland und Europa - Ausstellung im Haus des Volkes, Probstzella

Das Grüne Band, eine 1400 km lange Kette von Schutzgebieten und Lebensräumen, die im Schatten des einstigen Todesstreifens entstanden und seit der Wende erhalten werden, ist auch ein Ort von Erinnerungen und Geschichten. Die spielen in der Ausstellung eine wichtige Rolle.

Nehmen Sie Platz auf den originalen Sitzbänken eines Interzonenzugabteils der 80er Jahre, hören Sie die beklemmenden Geräusche des alten Grenzbahnhofes Probstzella, sehen in einer Vitrine den „Abfertigungskoffer“ der DDR-Paßkontrolleure und lesen Sie in ausliegenden Broschüren und Büchern Interessantes zur ehemaligen Grenze und zum Grünen Band!

Ein dreistufiges Landschaftsmodell, detailgenau im Maßstab H0 nachgebaut, informiert Sie über die typischen Elemente der innerdeutschen Grenze und ihre Entwicklung zum Grünen Band. Lernen Sie die ergreifende Geschichte einer deutsch-deutschen Freundschaft kennen: zwei junge Ornithologen aus Thüringen und aus Bayern, die seit den 70er Jahren über den Zaun hinweg Kontakt hielten und von denen einer sogar der „Vater des Grünen Bandes“ wurde.

In einem Schilderwald treffen Sie alte Minen-Warnschilder ebenso wie moderne Wanderschilder vom heutigen Grünen Band. Eine Sitzbank unter „des Lebens grünem Baum“ lädt ein, eine wunderschöne Bilderschau an sich vorüberziehen zu lassen: Profifotografen haben die „Modellregionen“ Elbe, Harz und Thüringer Wald/Frankenwald am Grünen Band in eindrucksvollen Bildern festgehalten.

Schließlich lernen Sie noch, dass das Grüne Band nur Teil des über 12000 km langen „European Green Belt“ ist. Ein Info-Terminal hält interessante Websites und herunterladbare Geschichten von der Grenze und vom Grünen Band für Sie bereit.


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